mal einfach so...
Samstag, 3. November 2007, 00:50
Dancing on a inner tide
und dort ist
diese eine Welle,
dieses tanzende Ungetüm -
reissendes Monster,
unvergnügliches
unerbittliches
daseinsverweigerndes
Ja,
zu etwas, das man nicht verneinen kann.
-eluna
und dort ist
diese eine Welle,
dieses tanzende Ungetüm -
reissendes Monster,
unvergnügliches
unerbittliches
daseinsverweigerndes
Ja,
zu etwas, das man nicht verneinen kann.
-eluna
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
meine Lösung der ersten Aufgabe
Samstag, 27. Oktober 2007, 21:07
Tanzender Traum,
durchzieht rotes Oblivion-
gesuchtes Vergessen immer
aufglühend
im Zentrum des Wahnsinns,
des Existierens.
Und Hauchen wir auch alles aus.
Was ist,
bleibt uns in all dem
noch
dieses Land
in der Ferne
in uns.
Eluna
durchzieht rotes Oblivion-
gesuchtes Vergessen immer
aufglühend
im Zentrum des Wahnsinns,
des Existierens.
Und Hauchen wir auch alles aus.
Was ist,
bleibt uns in all dem
noch
dieses Land
in der Ferne
in uns.
Eluna
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Schreibaufgabe: vorgegebene Wörter
Samstag, 27. Oktober 2007, 16:52
Als erste Schreibaufgabe ein Klassiker: fünf vorgegebene Wörter, die im geschriebenen Text vorkommen müssen.
Hier sind sie:
Traum
tanzen
Wahnsinn
vergessen
rot
Abgabetermin: spätestens 12 Uhr heute Nacht
Weltenfluechterin
Hier sind sie:
Traum
tanzen
Wahnsinn
vergessen
rot
Abgabetermin: spätestens 12 Uhr heute Nacht
Weltenfluechterin
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
das war gestern
Freitag, 26. Oktober 2007, 18:12
Gestern hab ich das erste Mal wieder geschrieben (nagut zwischendurch waren ein paar Gedichte in endlos vielen unterschiedlichen Notizbüchern). Gestern aber das erste mal wieder so etwas wie eine kurze Geschichte. Inspiriert von einem Wettbewerb auf der Website literature.de. unter dem Thema write&change werden monatliche Luftbildaufnahmen von Gehard Launer ausgewählt, zu diesen soll dann eine Geschichte geschrieben werden. Die Gewinnergeschichte des Monats wird vertont.
Jedenfals dafür hab ich was kleines geschrieben, allerdings nicht wirklich um an dem Wettbewerb teilzunehmen (obwohl ich sie gepostet hab). Ich fand das Bild so schön. ;)
Hier ist sie jedenfals:
Unsere Insel war nur ein Quadrat im Nichts. Eingeklemmt zwischen den Weiten, sandgrauer, abgegraster Felder, auf denen einst gelbgoldene Ähren vom lauem Sommerwind hin und her gewogen wurden. Wie ein Meer aus Gold und Licht in dessen Mitte unser kleines Eiland lag, an das wir uns wie Schiffbrüchige klammerten, verzweifelt, in einer Mischung aus Wahnsinn und Angst.
In deinen Augen war das Blau des Sommerhimmels, klar und frei von grauen Wolken. Nur die Sterne tanzten bei Nacht in ihnen und der Mond ließ deine Haut so hell werden, dass ich manchmal nicht mehr wusste, ob du schon ein Teil von ihm oder noch ein Teil von mir warst. Du warst so kalt in meinen Armen, bis ich die warmen Decken über dich zog und uns beide wärmte.
„Sei nicht traurig.“, hast du oft gesagt und mich dabei angesehen mit einer Mischung aus Mitleid und Liebe, die mir die Tränen in die schattengrauen Augen trieb. Denn ich war es, der Mitleid für dich empfand und meine Traurigkeit war der Spiegel für deine Leiden, die du so sorgfältig vor mir verbergen wolltest.
„Ich sterbe, wenn der Herbst die Bäume glutrot färbt. Dann wirst du mich in die kalte Erde legen und nur den Wind bei mir zurücklassen.“, wie könnte ich deinen Wunsch nicht erfüllen. Ich wusste, dass diese Insel den Gezeiten unterlegen war, dass nur im Sommer das Meer um sie wogte.
Wie schwer es war zu gehen, als würde jeder Schritt von durchnässten Kleidern gehemmt. Die Farbenpracht deiner Insel, weit leuchtend im grellen Herbstlicht, blieb noch lange Zeit in meinem Rücken.
Nur die Erinnerung an einen letzten Inselsommer, ein rotes Blatt zwischen den Seiten eines alten Buches, ging diesen Weg mit mir.
Weltenfluechterin
Jedenfals dafür hab ich was kleines geschrieben, allerdings nicht wirklich um an dem Wettbewerb teilzunehmen (obwohl ich sie gepostet hab). Ich fand das Bild so schön. ;)
Hier ist sie jedenfals:
Unsere Insel war nur ein Quadrat im Nichts. Eingeklemmt zwischen den Weiten, sandgrauer, abgegraster Felder, auf denen einst gelbgoldene Ähren vom lauem Sommerwind hin und her gewogen wurden. Wie ein Meer aus Gold und Licht in dessen Mitte unser kleines Eiland lag, an das wir uns wie Schiffbrüchige klammerten, verzweifelt, in einer Mischung aus Wahnsinn und Angst.
In deinen Augen war das Blau des Sommerhimmels, klar und frei von grauen Wolken. Nur die Sterne tanzten bei Nacht in ihnen und der Mond ließ deine Haut so hell werden, dass ich manchmal nicht mehr wusste, ob du schon ein Teil von ihm oder noch ein Teil von mir warst. Du warst so kalt in meinen Armen, bis ich die warmen Decken über dich zog und uns beide wärmte.
„Sei nicht traurig.“, hast du oft gesagt und mich dabei angesehen mit einer Mischung aus Mitleid und Liebe, die mir die Tränen in die schattengrauen Augen trieb. Denn ich war es, der Mitleid für dich empfand und meine Traurigkeit war der Spiegel für deine Leiden, die du so sorgfältig vor mir verbergen wolltest.
„Ich sterbe, wenn der Herbst die Bäume glutrot färbt. Dann wirst du mich in die kalte Erde legen und nur den Wind bei mir zurücklassen.“, wie könnte ich deinen Wunsch nicht erfüllen. Ich wusste, dass diese Insel den Gezeiten unterlegen war, dass nur im Sommer das Meer um sie wogte.
Wie schwer es war zu gehen, als würde jeder Schritt von durchnässten Kleidern gehemmt. Die Farbenpracht deiner Insel, weit leuchtend im grellen Herbstlicht, blieb noch lange Zeit in meinem Rücken.
Nur die Erinnerung an einen letzten Inselsommer, ein rotes Blatt zwischen den Seiten eines alten Buches, ging diesen Weg mit mir.
Weltenfluechterin
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Der erste Eintrag
Freitag, 26. Oktober 2007, 16:45
Ein Blog, der wievielte Versuch jetzt? Nur diesmal ist es anders, ich weiß es ganz genau, weil diesesmal hab ich Idee was ich bloggen möchte. Ich werde dieses Blog misbrauchen! Ja genau!
Dieses Blog wird meine ganz persönliche Therapie, meine Schreibwerkstatt. Ich werde mir selbst (und meiner Schwester, wenn sie mag - Eluna) täglich eine Schreibaufgabe stellen zu der ich mindestens 3500 Zeichen oder ein Gedicht schreiben muss. Der Text muss nicht gut werden (natürlich hoffe ich, dass er es wird) wichtig ist vor allem erstmal, dass ich überhaupt schreibe und zwar regelmäßig!
Was bringt mich auf diese Idee?
Verrückte Umstände haben mich glauben lassen, das Schreiben wäre nichts weiter als eine brotlose Kunst, nutzlos, wertlos, Zeitverschwendung. Und ich habe damit aufgehört, fast drei Jahre lang. Obwohl ich bis dahin doch recht erfolgreich war, eine Kurzgeschichte in einem Sammelband, ein Gedicht ebenfals und mehrere kleine Lesungen.
Selbstzweifel sind was ganz böses.
Damit hören wir jetzt auf ;)
Weltenfluechterin
Dieses Blog wird meine ganz persönliche Therapie, meine Schreibwerkstatt. Ich werde mir selbst (und meiner Schwester, wenn sie mag - Eluna) täglich eine Schreibaufgabe stellen zu der ich mindestens 3500 Zeichen oder ein Gedicht schreiben muss. Der Text muss nicht gut werden (natürlich hoffe ich, dass er es wird) wichtig ist vor allem erstmal, dass ich überhaupt schreibe und zwar regelmäßig!
Was bringt mich auf diese Idee?
Verrückte Umstände haben mich glauben lassen, das Schreiben wäre nichts weiter als eine brotlose Kunst, nutzlos, wertlos, Zeitverschwendung. Und ich habe damit aufgehört, fast drei Jahre lang. Obwohl ich bis dahin doch recht erfolgreich war, eine Kurzgeschichte in einem Sammelband, ein Gedicht ebenfals und mehrere kleine Lesungen.
Selbstzweifel sind was ganz böses.
Damit hören wir jetzt auf ;)
Weltenfluechterin
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren